Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Gesundheit
Jena (ots) - Belastungsfreie KHK-Diagnose durch Kardiogoniometrie
Die koronare Herzkrankheit (KHK) bleibt weiterhin eine der
führenden Todesursachen in den Industrieländern. Eine frühzeitige
Erkennung dieser Erkrankung ermöglicht die Vermeidung von schweren
Folgeschäden für die Patienten. Für diese ist ein Ruhe-EKG jedoch
meist zu ungenau. Dem wesentlich genaueren Belastungs-EKG können
hingegen häufig Patienten aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht
zugeführt werden.
Die Kardiogoniometrie (KGM), welche vom enverdis CARDIOLOGIC
EXPLORER verwendet wird, basiert auf der Vektorkardiografie und
betrachtet die elektrischen Phänomene am Herzen dreidimensional.
Dadurch lassen sich wesentlich mehr Informationen als beim Ruhe-EKG
ermitteln - bei einer gleichzeitig belastungsfreien, nicht-invasiven
und patientenfreundlichen Untersuchungsmethodik. Das einfache Anlegen
von 5 Elektroden genügt, um in 12 Sekunden Messzeit eine eindeutige
Diagnose zu erzielen.
In einer ersten Pilotstudie mit 696 Patienten aus dem
kardiologischen Umfeld erzielte die KGM eine diagnostische
Sensitivität von 84% und eine Spezifität von 90% bei der Diagnostik
relevanter Koronarstenosen verglichen mit dem Goldstandard
Koronarangiographie.
Früherkennung von Arteriosklerose und Hypertonie
In der letzten Zeit gewinnt die Untersuchung der arteriellen
Gefäßfunktion zunehmend an Bedeutung bei Patienten mit
kardiovaskulären Erkrankungen. Entsprechende Fachgesellschaften
unterstreichen die Bedeutung der Gefäßfunktionsdiagnostik durch
Aufnahme in ihre Empfehlungen. Seit 2007 wird die Messung der
Pulswellengeschwindigkeit (PWV) von den Europäischen Gesellschaften
für Hypertonie (ESH) und Kardiologie (ESC) zur Quantifizierung des
kardiovaskulären Risikos empfohlen.
Allerdings ist die Anwendung in der Praxis noch nicht sehr
verbreitet, was unter anderem daran liegt, dass mit bisherigen
Methoden Aufwand und Kosten einer Untersuchung sehr hoch waren. Der
enverdis VASCULAR EXPLORER bietet eine anwenderfreundliche und
schnelle Methodik zur Ermittlung von PWV und Augmentationsindex.
Bestimmen Sie das biologische Alter der Gefäße - kostengünstig und
mit minimalem Zeitaufwand!
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Dienstag, 10. November 2009 von Schwalm-Portal - News - Gesundheit
Schwalbach am Taunus (ots) -
Gute und schlechte Nachrichten aus dem Mundraum: Immer mehr
Menschen altern zwar mit ihren natürlichen Zähnen, doch damit
gewinnen auch Parodontitis und Wurzelkaries an Bedeutung. Zusätzlich
droht mit dem massiven Konsum säurehaltiger Nahrungsmittel immer
häufiger der Verlust an Zahnschmelz (Erosion). Experten sehen diese
Leiden auf dem Vormarsch. Dies ist der Tenor des diesjährigen
undapos;Deutschen Kongresses für Präventive Zahnheilkundeundapos; - besser bekannt
als blend-a-med-Kongress -, der bereits zum insgesamt 17. Mal
stattfand und unter Zahnärzten als eine der wichtigsten
Veranstaltungen zur dentalen Vorsorge überhaupt gilt.
Erosionen: "die neue Seuche" Darin wurde zum Beispiel über so
genannte Erosionen im Sinne einer "neuen Seucheundapos; gesprochen. Die
Gründe für die Zunahme von Erosionen sind vielfältig: Unter anderem
spielen die veränderten Ernährungsgewohnheiten eine Rolle, aber zu
den möglichen Ursachen gehören auch eine berufsbedingte
Säureexposition und chronische Magen-Darm-Störungen sowie Anorexia
und Bulimia nervosa mit häufigem Erbrechen. Angegriffener Zahnschmelz
kann zu erhöhter Sensibilität führen und Karies begünstigen.
Wurzelkaries: das unterschätzte Risiko
Prof. Dr. Johannes Einwag, Direktor des Zahnmedizinischen
Fortbildungszentrums in Stuttgart und Vorsitzender der Gesellschaft
für Präventive Zahnheilkunde, gab zu Bedenken, dass der Anteil von
Menschen über 60 Jahren in Europa in den nächsten 20 Jahren von heute
etwa 20% auf etwa 30% ansteigen wird. "Die meisten älteren Europäer
erfreuten sich dabei zwar tendenziell einer größeren Zahl von eigenen
Zähnen, doch sei dies mit neuen Problemen im Mundbereich verbunden",
mahnte der Experte. Dazu zählt zum Beispiel die Wurzelkaries. Diese
ist besonders tückisch, da sie oft solange unerkannt bleibt, bis sie
den Zahn bereits irreparabel zerstört hat.
Parodontitis: neue Forschungen und bewährte Strategien Bei
Parodontitis, also einer entzündliche Erkrankung des
Zahnhalteapparates, ist sogar Zahnverlust zu befürchten. Prof. Dr.
Christof Dörfer, Direktor der Klinik für Zahnerhaltungskunde und
Parodontologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel,
berichtete im Rahmen des Kongresses auch von neuen Ergebnissen
molekulargenetischer Untersuchungen. Demnach werden aggressive
Parodontitisverläufe vielleicht durch überschießende Abwehrreaktionen
des Körpers verursacht, d.h. möglicherweise antwortet das Immunsystem
in diesen Fällen unangemessen stark auf die tatsächliche
Bakterienbelastung. Es gäbe zwar Ansätze, Parodontitis mit
Immunsystem-beeinflussenden Medikamenten anzugehen. Doch sei ihr
Nutzen derzeit noch nicht eindeutig geklärt, erläuterte er. Trotz der
Fortschritte in diesen so genannten "Life Sciences" wird die
zahnärztliche Praxis also weiterhin auf "klassische" Weise versuchen,
das Immunsystem positiv zu beeinflussen - mit professioneller
Zahnreinigung und der Beratung zur effektiven häuslichen Vorsorge.
Tägliche Mundpflege mit der passenden Zahncreme Damit misst die
Fachwelt der täglichen Mundpflege mit Zahnbürste und Zahncreme auch
in Zukunft eine zentrale Bedeutung zur Vermeidung von Zahn- und
Zahnfleischerkrankungen bei. Ab Januar 2010 gibt es dazu eine neue
Zahncreme: die blend-a-med Pro-Expert Zahnschmelzschild. Die jüngste
Entwicklung aus den Laboren der blend-a-med Forschung stärkt und
remineralisiert den Zahnschmelz wissenschaftlich bewiesen schon nach
zwei Wochen der Anwendung! Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge
erzielt die Zahncreme nach 5 Tagen 25% weniger Zahnschmelz-Verlust
und nach 15 Tagen sogar 38% weniger Zahnschmelz-Verlust im Vergleich
zu einem Wettbewerbsprodukt*.
Am Anfang einer Parodontitis steht oft nur eine "einfache"
Zahnfleischentzündung (Gingivitis), die aber zu einem Zurückweichen
des Zahnfleischs führen kann. Um diese Zahnfleischentzündung
vorzubeugen, bietet blend-a-med zum Beispiel seit kurzem die
Zahncreme blend-a-med Pro-Expert "Zahnfleischschutz" an: Mit ihr
wurden nach sechsmonatiger Anwendung Zahnfleischentzündungen
nachweislich um bis zu 21%** reduziert.
Elektrische Mundpflege
Bezogen auf die Pflege mit Zahnbürsten haben sich speziell
elektrische Zahnbürsten mit der rotierend-pulsierenden
Reinigungstechnologie, wie sie von Oral-B angeboten werden, als hoch
effektiv in Plaque-Entfernung und Vorbeugung von Gingivitis
erwiesen***. Weitere Informationen über die fortschrittliche
Mundpflege mit blend-a-med und Oral-B sind auch online unter
www.medicalpress.de erhältlich.
* In-vitro Erosion Prevention Study, Bristol Dental School
** Mankodi S, Bartizek RD, Winston JL, Biesbrock AR, McClanahan
SF, He T.: Anti-Gingivitis Efficacy Of A Stabilized 0,454 % Stannous
Fluoride/Sodium Hexametaphosphate Dentifrice: A Controlled 6-Month
Clinical Trial. J Clin Periodontol, 2005;32:75-80.
*** z.B. nach Robinson PG, Deacon SA, Deery C, Heanue M, Walmsey
AD, Worthington HV,Gleeny AM, Shaw WC, Manual versus powered
toothbrushing for oral health The Cochrane Database of Systematic
Reviews 2005, Issue 2: "Bürsten mit rotierend-oszillierender
Putztechnologie entfernen Plaque und vermindern
Zahnfleischentzündungen kurzfristig wirksamer als Handzahnbürsten und
konnten langfristig Zahnfleischentzündungen reduzieren."

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ots: Hohenheimer Ernährungsinformation / Beta-Carotin ist als …
Dienstag, 10. November 2009 von Schwalm-Portal - News - Gesundheit
Stuttgart (ots) - Riskant ist nicht die Über-, sondern die
Unterversorgung. Vitamin-A-Defizite besorgniserregend. Lebensmittel
und Nahrungsergänzungen mit dem Pro-Vitamin sind nützlich und sicher.
"Wir müssen uns nicht vor zu viel Beta-Carotin schützen, sondern
vielmehr vor zu wenig! Beta-Carotin aus Lebensmitteln, angereicherten
Säften oder angemessen dosierten Supplementen können wir als sicher
ansehen." Dieses Fazit zog Prof. Hans-Konrad Biesalski von der
Universität Hohenheim in Stuttgart jüngst beim 2. Hohenheimer
Ernährungsgespräch, dessen Gastgeber er war. Denn die Deutschen
nehmen nicht genügend Beta-Carotin über die Ernährung auf. So können
sie von wichtigen Schutzfunktionen des Pro-Vitamin A für die
Gesundheit nicht profitieren. Biesalski und andere führende Experten
aus Medizin und Ernährungswissenschaft appellierten an die
Öffentlichkeit, die Versorgung mit Beta-Carotin und Vitamin A in
Deutschland dringend zu verbessern. Dazu leisten auch
Vitamin-Präparate und die Anreicherung von Lebensmitteln mit
Beta-Carotin, wie zum Beispiel bei "ACE"-Getränken, durchaus einen
sinnvollen Beitrag mit gesundheitlichem Nutzen, so lange die
Dosierung von Pro-Vitamin-A nicht extrem hoch ist. Darauf wies der
international renommierte Carotinoid- und Vitamin-A-Forscher Dr.
Georg Lietz von der britischen Universität Newcastle hin. Was die
immer wieder diskutierte Sicherheit von Beta-Carotin angeht, so
erläuterte Biesalski, dass sich diese Frage überhaupt nur für sehr
hohe Dosen bei Rauchern stelle, jedoch tägliche Mengen bis zu 10
Milligramm auch für diese Bevölkerungsgruppe unbedenklich seien. Für
die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung hingegen sieht der
Ernährungsmediziner jedoch eher das Risiko einer unzureichenden
Vitamin-A-Versorgung mit negativen Folgen, beispielsweise für das
Immunsystem, im Vordergrund - und dagegen müsse auch über eine
ausreichende Aufnahme von Beta-Carotin vorgegangen werden. Der
durchschnittliche Obst- und Gemüse- aber auch Leberkonsum hierzulande
reicht dafür nicht aus, eine signifikante Steigerung des Verzehrs ist
nicht absehbar.
Beta-Carotin war in den 1990er Jahren ins Kreuzfeuer der Kritik
geraten, weil in zwei Studien die jahrelange Einnahme sehr großer
Mengen dieses Carotinoids (das 10 bis 15-fache der empfohlenen
Tagesdosis) bei starken Rauchern zur einer Erhöhung des
Lungenkrebsrisikos und der Sterblichkeit geführt hatten. "Die
Wissenschaft, die damals gehofft hatte, sie hätte mit Beta-Carotin
ein Wundermittel gegen die gesundheitsschädlichen Wirkungen des
Rauchens in der Hand, wurde enttäuscht", so Biesalski. Das Rauchen
selbst sei dabei natürlich das eigentliche Risiko. Bei Nicht-Rauchern
wurden keine negativen Effekte beobachtet. Für diese sei das
Pro-Vitamin-A absolut unbedenklich und gesundheitsfördernd und für
Raucher in moderaten Dosen bis 10 mg ebenfalls, was auch die
Ausführungen der übrigen Referenten bestätigten.
Natürlicher Hautschutz
In der Haut beispielsweise wirkt Beta-Carotin als Schutz vor
Schäden, die durch intensive Sonnenbestrahlung entstehen können.
Dieser photo-oxidative Stress, so Prof. Helmut Sies,
Universitätsklinikum Düsseldorf, könne durch dieses Carotinoid
neutralisiert werden. Dr. Andrea Krautheim von der Universität
Göttingen berichtete u. a., dass ein Mix aus Beta-Carotin und anderen
Carotinoiden einen positiven Einfluss auf das Hautbild haben könne,
jedoch mit Beta-Carotin allein kein "Hautschutz von innen" gegen
UV-Strahlung zu gewährleisten sei.
Beta-Carotin - entscheidend für die Vitamin-A-Versorgung
Außerdem besitzt Beta-Carotin als Vorstufe (Pro-Vitamin) von
Vitamin A, das vom Körper u. a. für eine gut funktionierende
Immunabwehr benötigt wird, einen hohen Stellenwert. Die Deutschen
bewerkstelligen ihre Versorgung mit Vitamin A zu fast 50 Prozent über
das Pro-Vitamin. Erhebungen wie die jüngste Nationale Verzehrsstudie
NVS II haben gezeigt, dass ein grosser Teil der Deutschen zu wenig
reines Vitamin A mit der Nahrung zu sich nimmt. "Bis zu 70 Prozent
der Vitamin-A-Versorgung in Deutschland müssen daher über
Beta-Carotin sicher gestellt werden", erklärte Biesalski.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine
tägliche Zufuhr von 0,8 bis 1,0 mg Vitamin A (Retinol) für gesunde
Erwachsene - als so genannte Retinol-Äquivalente, unter die dann auch
Pro-Vitamin-A fällt. Um diesen Wert zu erreichen, raten Biesalski und
Sies, täglich 2-4 mg Beta-Carotin aufzunehmen. Der Durchschnitt der
Bevölkerung bleibt deutlich unter diesen Empfehlungen und geht damit
weit reichende Gesundheitsrisiken ein. Das Gros der Deutschen isst
nach wie vor zu wenig Obst und Gemüse (Beta-Carotin-Quellen) bzw.
Leber und andere Vitamin-A-Lieferanten. Inwieweit sich der Konsum
dieser Lebensmittel nachhaltig steigern lässt, ist nicht absehbar.
Vitamin-A-Defizite durch Beta-Carotin-abhängige Genvariante
Gleiches gelte für Großbritannien, berichtete Lietz. Sein
Forschungsteam hat zudem erste Hinweise dafür geliefert, dass ca. 40
Prozent aller Europäer eine Genvariante besitzen, die sie
Beta-Carotin nur eingeschränkt im Körper verwerten also z. B. in
Vitamin A umwandeln lässt. Viele Experten bezweifeln, dass der
derzeit noch gültige Umrechnungsfaktor 1:6 (für die Bildung von einem
Molekül Vitamin A ist die Aufnahme von 6 Molekülen Beta-Carotin
notwendig) realistisch sei. Vieles spricht eher für ein Verhältnis
von 1:12, was einer Zufuhrempfehlung von ca. 7 mg Beta-Carotin pro
Tag entspräche. Würde man die genetisch bedingte eingeschränkte
Beta-Carotin-Verwertung mit berücksichtigen, so Lietz, dann würde die
tägliche Einnahmeempfehlung sogar bei 22 mg liegen. Weitere
Untersuchungen hierzu laufen derzeit.
Ausreichende Beta-Carotin-/Vitamin-A-Versorgung kann
Infektionskrankheiten vorbeugen
In der anschließenden Diskussionsrunde wurde angeregt,
insbesondere in der nasskalten Jahreszeit auf eine ausreichende
Beta-Carotin- bzw. Vitamin-A-Zufuhr zu achten, um durch eine Stärkung
des Immunsystems insbesondere Erkältungen vorzubeugen.
Oberstes Ziel, so Lietz, sei dabei eine ausgewogene Ernährung,
wobei mögliche Lücken (z. B. unzureichender Verzehr von Obst, Gemüse
bzw. Leber) durch Nahrungsergänzungsmittel und angereicherte
Lebensmittel geschlossen werden sollten.
Mehr Objektivität statt haltloser Vitaminwarnungen
Die Aufklärung der Bevölkerung hinsichtlich Bedarf und Nutzen von
Mikronährstoffen wie Beta-Carotin würde in Großbritannien oft durch
journalistisch tätige Ernährungswissenschaftler erfolgen, die
objektiv informieren würden, ergänzte Lietz. Die in Deutschland in
diesem Zusammenhang dominierende Sensationsberichterstattung, die im
Fall von Beta-Carotin meistens vor der Verwendung von Supplementen im
Allgemeinen - ohne Einschränkung auf Risikogruppe oder Dosierung -
warnt, würde viele Menschen unnötig verunsichern und verängstigen.
Für die regelmäßig wiederkehrenden Schreckensmeldungen zu
Gefahren, die angeblich von Vitaminen ausgehen, seien nicht zuletzt
die Forscher verantwortlich. Diese würden zunehmend versuchen, durch
spektakuläre Theorien, die ohne Beweisführung auf reinen
Beobachtungsstudien oder Reagenzglasversuchen beruhen, eine
Publikation zu erreichen.
Abdrucke honorarfrei - Beleg erbeten
2. Hohenheimer Ernährungsgespräch: Müssen wir uns vor Vitaminen
schützen? Der Fall Beta-Carotin, 23. Oktober 2009, Universität
Hohenheim, Stuttgart

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ots: Initiative Schmerz messen / Lebensqualität ist “Schmerzens-Wunsch” Nr. 1
Dienstag, 10. November 2009 von Schwalm-Portal - News - Gesundheit
Berlin (ots) - Lebensqualität ist der größte Wunsch von
Schmerzpatienten. Auch eine bessere schmerztherapeutische Versorgung,
weniger Schmerzen, eine wirksame und verträgliche Schmerztherapie
sowie eine bessere schmerztherapeutische Ausbildung der Ärzte und
mehr Verständnis liegen Betroffenen am Herzen. Das zeigt die Aktion
"Schmerzens-Wunsch" der Initiative Schmerz messen, die
Schmerzpatienten, Angehörige, Ärzte und Pflegekräfte nach ihren
Wünschen in Bezug auf chronische Schmerzen fragte. "Die Aktion gibt
Schmerzpatienten eine Stimme, indem sie ihre Wünsche in Worte fasst,
ihren Leidensdruck dokumentiert und die Öffentlichkeit für ihre
Bedürfnisse sensibilisiert", sagt Dr. Marianne Koch, Präsidentin der
Deutschen Schmerzliga e.V., bei einem Pressegespräch in Berlin.
Die defizitäre Situation Schmerzkranker bestätigt die Studie
PainSTORY: Über zwölf Monate wurden 294 Patienten aus 13 europäischen
Ländern zu ihrem Leben mit dem Schmerz befragt. Die Intensität ihres
Schmerzes variiert, aber das alltägliche Leben ist kontinuierlich
beeinträchtigt. Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der
Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., erläutert im
Gespräch mit einer Patientin, wie Schmerzen effektiv gelindert werden
können. Er verschrieb ihr ein starkes opioidhaltiges
Schmerzmedikament mit den Wirkstoffen Oxycodon und Naloxon. So wurden
ihre Schmerzen erstmals ausreichend gelindert. "Mit einer stark
wirksamen und sehr gut verträglichen Schmerztherapie lässt sich
Lebensqualität wiederherstellen. Handlungsbedarf besteht vor allem im
Bereich gesundheitspolitischer Strukturen, aber auch bei den Ärzten
und den Patienten selbst", sagt Müller-Schwefe. Tipps, wie
Schmerzpatienten selbst dazu beitragen können, dass sie eine adäquate
Schmerztherapie erhalten, finden Interessierte auf der Website
www.schmerzmessen.de .
Die Langfassung des Textes finden Sie auf
http://www.schmerzmessen.de/presse/pressemitteilungen.html

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ots: Binamed / Wenn Mundschutz, dann Silber
Dienstag, 10. November 2009 von Schwalm-Portal - News - Gesundheit
Hamburg/Bayreuth (ots) - Wer durch einen Mundschutz Viren
(speziell Norovirus, H1N1/H5N1) und andere Krankheitskeime wirksam
abwehren möchte, der kann neuerdings auf ein Produkt aus Silbergarn
zurückgreifen. Hersteller BINAMED aus Bayreuth nutzt die
antimikrobiellen und antiviralen Eigenschaften des speziell
entwickelten Materials schon lange erfolgreich, etwa bei seinen
Silbertextilien für Neurodermitis-Patienten.
Der innovative Mundschutz fungiert nicht nur als feine
Luftschleuse beim Ein- und Ausatmen, sondern das Silber wirkt direkt
und permanent auf die Mikroorganismen ein. Die antimikrobielle und
antivirale Wirksamkeit des anerkannten Medizinproduktes wurden durch
das Forschungsinstitut Hohenstein zertifiziert. Der weiche und
hautfreundliche, vollkommen boizidfreie Mundschutz ist bei 60 °C
waschbar und deshalb beliebig oft wieder verwendbar (und somit
kostensparend im Vergleich zu Einweg-Produkten). Er ist in jeder
Apotheke oder im Internet unter www.binamed.de erhältlich und kostet
EUR 4,90 (UVP).

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ots: Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / Würmer bei Hund und Katze / …
Dienstag, 10. November 2009 von Schwalm-Portal - News - Gesundheit
Bonn (ots) -
Zunächst die schlechte Nachricht: Nahezu alle Hunde und Katzen
kommen in ihrem Leben mit Würmern in Kontakt. Die gute Nachricht: Es
gibt sehr viele hervorragend wirkende Mittel für die Behandlung
infizierter Hunde und Katzen. Der Tierhalter hat es also selber in
der Hand, seine vierbeinigen Hausgenossen vor den wenig appetitlichen
Würmern zu schützen. Und mit regelmäßigen Wurmkuren schützt der
Mensch sich selber, denn einige Wurmarten können auf den Menschen
übertragen werden.
Die bedeutendsten Parasiten in Deutschland sind Spul- und
Bandwürmer, Hakenwürmer, Lungenwürmer sowie der Herzwurm. Für alle
Wurmarten gilt: Die Ansteckungsgefahr lauert überall.
Infektionsquellen können Artgenossen und deren Kot, wildlebende
Nagetiere und Aas, aber auch Frösche und Schnecken sein. Für Hunde
und Katzen, die ins Ausland reisen oder von dort nach Deutschland
gebracht werden, bestehen unter Umständen zusätzliche Risiken. In
südlichen Reiseländern besteht beispielsweise die Gefahr einer von
Mücken übertragenen Infektion mit Herzwürmern.
Wie häufig behandelt werden muss, richtet sich nach Alter und
Lebensumständen von Hund und Katze. Es gibt spezielle Präparate für
Welpen, für trächtige, junge oder erwachsene Tiere, die alle sehr gut
verträglich sind. Bei Risikogruppen sollte man Wurmkuren monatlich
durchführen. Dazu gehören Tiere, die ungehinderten Freilauf und somit
intensiven Kontakt zu den genannten Infektionsquellen haben. Bei
engem Kontakt des Tieres mit beispielsweise Kleinkindern ist
ebenfalls eine monatliche Wurmkur angebracht, da infizierte Hunde und
Katzen häufig Wurmglieder, Eier oder Larven im Fell mit sich herum
tragen, die das Übertragungsrisiko erhöhen. Kann das individuelle
Risiko eines Tieres nicht eingeordnet werden, sind mindestens vier
Behandlungen pro Jahr zu empfehlen. Studien haben gezeigt, dass eine
ein- bis zweimalige Behandlung pro Jahr im Durchschnitt keinen
ausreichenden Schutz bietet.
Es stehen die unterschiedlichsten Darreichungsformen und
Wirkstoffkombinationen zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Tierarzt
können Hunde- und Katzenhalter tierindividuelle Behandlungen
durchführen, selbst spezielle Fress- oder Verhaltenseigenschaften des
Tieres lassen sich bei der Wahl des richtigen Präparates
berücksichtigen. Das macht die Wurmbekämpfung sehr einfach und
sicher.

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ots: TK Techniker Krankenkasse / Finanzsorge statt Vorsorge
Dienstag, 10. November 2009 von Schwalm-Portal - News - Gesundheit
Hamburg (ots) - Schlecht informiert: Jeder zehnte Deutsche
verzichtet auf Vorsorge und Früherkennung, um die zehn Euro
Praxisgebühr zu sparen. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im
Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Von den unter 35-Jährigen
gab sogar jeder Siebte an, mit Blick auf die Geldbörse von der
Früherkennung abzusehen. Dabei gilt für alle Vorsorge- und
Früherkennungstermine vom Gesundheits-Check-up über die Zahnvorsorge
bis zum Hautkrebs-Screening: Die Kontrolluntersuchungen sind
kostenlos. Zusätzlich belohnt die TK ihre Versicherten sogar im
Bonusprogramm, wenn sie die Termine wahrnehmen.
Früherkennung hilft, Gefahren für die Gesundheit rechtzeitig zu
entdecken. Je früher eine Krankheit diagnostiziert wird, desto größer
sind in aller Regel die Heilungschancen. Ausführliche Informationen
zu den Vorsorge-Angeboten gibt es im Internet unter www.tk-online.de
(Suchwort "Früherkennung").
Zum Hintergrund:
Für die Umfrage hat Forsa im September dieses Jahres 1.001
deutschsprachige Menschen zwischen 20 und 70 Jahren interviewt. Im
TK-Pressecenter stehen unter www.presse.tk-online.de eine weitere
Pressemitteilung und zwei Infografiken zu den Umfrageergebnissen zum
Download bereit.

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ots: Institut für Mangostan und natürliche Antioxidantien / Welt-Diabetes-Tag …
Dienstag, 10. November 2009 von Schwalm-Portal - News - Gesundheit
Untrasried/Allgäu (ots) - Der Welt-Diabetes-Tag wird jährlich
wichtiger. Grund: Die Zahl der Betroffenen steigt und die Patienten
werden jünger. In diesem Jahr lautet das Motto: "Diabetes:
Aufklärung, Schulung und Prävention". Das Institut für Mangostan und
natürliche Antioxidantien zeigt, warum der Schutz vor Diabetes auch
mit der Zufuhr von Antioxidantien zusammenhängt:
Durch Umwelteinflüsse entstehen freie Radikale, die zu den
gefährlichsten Gesundheitsbedrohungen gehören. Sie schädigen die
Zellen, das Gewebe sowie die Organe und rufen Krankheiten wie
Diabetes mellitus, Kreislauf- und Krebserkrankungen hervor und
verstärken diese. Die Gegenspieler der freien Radikalen sind die
Antioxidantien. Sie schützen die insulinproduzierenden Zellen der
Bauchspeicheldrüse vor Zerstörung. Antioxidantien können auch das
Insulin vor Oxidation bewahren und eine bessere Insulinverwertung
unterstützen. "Bei einer diabetischen Stoffwechsellage führt jeder
Blutzuckeranstieg zu einer drastischen Zunahme freier Radikaler", so
Dr. Regina Huber, Leiterin des Instituts und Fachärztin für
Allgemeinmedizin. "Von daher macht es vor allem bei Diabetes Sinn,
den Körper mit Antioxidantien zu versorgen. Besonders viele
Antioxidantien enthält die Mangostanfrucht."
Zahlreiche Diabetiker haben mangostanhaltige Produkte bereits
getestet und sind begeistert: "Seit ich ein mangostanhaltiges Getränk
einnehme, fühle ich mich allgemein wesentlich besser. Mein HbA1c-Wert
hat sich nach nur 4 Wochen der Einnahme von 7,5 auf 6,2 verbessert.
Meine Insulindosis hat sich seither erheblich von 20 Einheiten auf 3
bis 5 Einheiten reduziert", erklärt Markus Schrätzlmayer,
Typ-I-Diabetiker. Auch Bernd Kaufhold, Typ-II-Diabetiker, ist von der
Frucht überzeugt: "Ein mangostanhaltiges Produkt hat in Hinblick auf
meinen Diabetes eine positive Wirkung ausgelöst. Das heißt,
insbesondere mein Langzeitwert hat sich verbessert. Er liegt jetzt
bei 6,7. Desweiteren habe ich bis heute 20 kg abgenommen." Mangostan
wirkt am besten im Zusammenspiel mit Naturstoffen wie Goji-Beeren,
Tomatenschalen, der Acerola-Kirsche sowie roten und blauen
Beerenfrüchten.
Weitere Informationen unter www.mangostan-institut.com .

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ots: One Drop Only GmbH / Mundgeruch und Erkältung einfach wegputzen / …
Dienstag, 10. November 2009 von Schwalm-Portal - News - Gesundheit
Berlin (ots) - Zähneputzen, das lernt jedes Kind, gehört zur
Körperpflege einfach dazu. Doch wie steht es um den Gebrauch eines
Zungenreinigers? "Bei vielen Patienten ist Zungenbelag die Ursache
für Mundgeruch", sagt Dr. Andi Kison. Der Zahnarzt leitet eine
Halitose-Praxis bei Berlin. Zahnmediziner machen mittlerweile bei
vier von zehn Patienten den Zungenbelag für die Entstehung von
Mundgeruch verantwortlich.
Mehr als 300 Bakterienarten siedeln in der feuchtwarmen Mundhöhle
des Menschen. Die meisten von ihnen sind harmloser Natur. Die besten
Plätze finden Bakterien dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt. Das
letzte Drittel der Zunge hält besonders gute Nistplätze bereit -
nicht nur für Bakterien. Auch Erkältungsviren lassen sich gerne hier
nieder. Mit einem langstieligen Zungenreiniger kann ihnen der Garaus
gemacht werden. "Zungenreiniger sind eigens zur Reinigung der schwer
zugänglichen hinteren Zungengebiete entwickelt worden", sagt Kison.
In Deutschland sind Zungenreiniger noch weitgehend unbekannt. Anders
in Indien. Das Reinigen der Zungenoberfläche durch Schaben gehört
dort seit mehr als 1.500 Jahren zur täglichen Hygiene. Die Inder
verwenden häufig silberne Schaber. Bei uns sind spezielle
Zungenreiniger auf dem Markt. Am besten eignet sich eine Kombination
aus Bürste und Schaber, wie die des Berliner Herstellers One Drop
Only(c). Mit der Bürste wird der Belag aus den Zungenfurchen gelöst,
die der Zungenschaber dann gründlich entfernt.
Die Handhabung ist einfach: Zunächst wird die Bürstenseite auf der
hinteren Zunge angesetzt und einige Male nach vorne gezogen. Danach
werden die Beläge mit der Schaberseite abgezogen. Eine Mundspüllösung
macht die Reinigung perfekt.
Informationen zum Zungenreiniger und Mundgeruchstest
www.OneDropOnly.de
Das Unternehmen One Drop Only
Seit fast 60 Jahren ist das Berliner Familienunternehmen bekannt
für seine hochwirksamen Mund- und Zahnpflegeprodukte, die bevorzugt
aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt werden - klinisch getestet
und mehrfach ausgezeichnet.

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ots: Gesellschaft für Biofaktoren e.V. / Welt-Diabetestag: Vitamin B1-Mangel …
Dienstag, 10. November 2009 von Schwalm-Portal - News - Gesundheit
Stuttgart (ots) - Ein ausgeprägter Mangel an Vitamin B1 (Thiamin)
scheint neuen Erkenntnissen zufolge die Entstehung der Begleit- und
Folgeerkrankungen des Diabetes wesentlich zu begünstigen. "Der
Ausgleich dieser Vitamin-Defizite ist daher eine wichtige Maßnahme,
um Nerven und Blutgefäße vor den schädlichen Auswirkungen erhöhter
Blutzuckerspiegel zu schützen", appelliert die Gesellschaft für
Biofaktoren e.V. (GfB) anlässlich des Welt-Diabetestags am 14.
November 2009.
Die Experten von der GfB verweisen auf Forschungsergebnisse
britischer Wissenschaftler um Paul Thornalley von der Universität
Warwick. Denen zufolge haben Diabetiker um durchschnittlich 75%
erniedrigte Thiamin-Konzentrationen im Blutplasma. Ursache ist ein
diabetesbedingter Defekt der Niere, wodurch die Ausscheidungsrate für
Thiamin um bis zu 24-fach erhöht ist.
"Zu den typischen Erscheinungen eines Thiamin-Mangels zählen
Nervenschäden, so genannte Neuropathien, von denen auch etwa 30 bis
50 Prozent aller Diabetiker betroffen sind", erklären die
Wissenschaftler von der GfB. "Eine möglichst normnahe
Blutzuckereinstellung ist natürlich die erste und wichtigste
Maßnahme, um Folgeschäden des Diabetes, wie der Neuropathie,
vorzubeugen", sagt Prof. Hilmar Stracke, Diabetologe an der
Universitätsklinik Gießen und Marburg. Jedoch zeige eine große
Europa-weite Studie, dass das allein nicht reicht: 28% der Diabetiker
entwickelten trotz optimaler Blutzuckerkontrolle eine diabetische
Neuropathie.
Auch die gefährdeten Blutgefäße des Diabetikers scheinen zu
leiden, wenn es an Thiamin mangelt: Die britischen Wissenschaftler um
Thornalley beobachteten, dass der Vitamin B1-Mangel mit einem Anstieg
von Blut-Markern für Gefäßschäden und Adernverkalkung verbunden war.
"Derartige klinische Thiamin-Mangelzustände lassen sich allein
über die Nahrung nicht ausgleichen", betont die GfB. Hier sei eine
hoch dosierte Behandlung erforderlich, die oral mit einer
fettlöslichen Vorstufe des Thiamins, dem Benfotiamin, erzielt werden
könne. "Benfotiamin wird vom Körper und den Geweben wesentlich besser
aufgenommen als normales Vitamin B1", so die GfB. Erst kürzlich
konnte in einer kontrollierten klinischen Studie an der Universität
Gießen und Marburg erneut nachgewiesen werden, dass Benfotiamin bei
Diabetikern mit Neuropathien deutlich die Beschwerden wie Schmerzen,
Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Füßen lindert und dabei sehr
gut verträglich ist.
Weitere Informationen: www.gf-biofaktoren.de
Quellen:
Diabetologia 2007, 50: 2164-2170
Exp Clin Endocrinol Diabetes 2008, 116: 600-605

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