Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Politik
Berlin (ots) - Auf europäischer Ebene wird aktuell über
verschiedene gesundheitspolitische Dossiers beraten. In der
vergangenen Woche hat der Gesundheitsausschuss einen Bericht und
einen Aktionsplan zur Organspende angenommen. Eine Einigung in erster
Lesung bis Sommer ist hier sehr wahrscheinlich.
Derzeit wird außerdem das sogenannte Arzneimittelpaket diskutiert.
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht hier insbesondere der
Richtlinienvorschlag zur verbesserten Information der Patienten bei
verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Die Kommission plant durch
ihren Vorschlag eine Lockerung des Werbeverbotes für
verschreibungspflichtige Arzneimittel, welches jedoch von einer
Mehrheit des Europäischen Parlaments sowie einer Vielzahl von
Organisation, wie beispielsweise von Ärzte- und
Patientenorganisation, abgelehnt wird.
Wir würden Sie gerne über den aktuellen Stand der Beratungen sowie
über die möglichen Konsequenzen für Bürgerinnen und Bürger
informieren.
Sie sind herzlich eingeladen zum Pressegespräch:
am: Dienstag, 23. März 2010
um: 12.30 Uhr
Ort: Europäisches Haus, Unter den Linden 78, 10117 Berlin, Bibliothek
Als Gesprächspartner werden Ihnen zur Verfügung stehen: Dr. Peter
Liese (CDU) MdEP, gesundheitspolitischer Sprecher der EVP-Fraktion
sowie Dr. Frank-Ulrich Montgomery, Vizepräsident der
Bundesärztekammer.
Bitte teilen Sie uns per E-Mail (presse@baek.de) mit, ob Ihnen
eine Teilnahme an unserem Pressegespräch möglich ist.

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ots: Weser-Kurier / Weser-Kurier: Kundus-Entschädigungen lassen auf sich …
Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Politik
Bremen (ots) - Bremen. Die Bundesregierung hat sich noch nicht
auf Entschädigungen wegen des Nato-Bombardements am afghanischen
Kundus-Fluss festgelegt. Das berichtet der Bremer "Weser-Kurier"
(Samstagsausgabe). Nach Informationen der Zeitung sind die
Verhandlungen zwischen dem Bremer Rechtsanwalt Karim Popal und dem
Verteidigungsministerium in Bonn nach drei Stunden auf den 31. März
verschoben worden. Popal bezeichnete die Gespräche als "sehr
konstruktiv und zielorientiert". In den letzten Tagen gab es in der
Öffentlichkeit Irritationen, weil die Bundesregierung angeblich die
Verhandlungen abbrechen wollte. Die Bundeswehr prüft nun die
medizinische Versorgung eines Afghanen, der bei dem Luftschlag
schwer verletzt wurde. Verhandelt wird über die Finanzierung von
Hilfsprojekten für die afghanischen Hinterbliebenen im Rahmen von
sechs bis sieben Millionen Euro. Diese Projekte bestehen aus vier
Teilen: Ein Waisenhaus mit Schule und Kindergarten, ein
Genossenschaftsprojekt für Frauen mit Milchproduktion und Viehzucht,
ein Landbeschaffungsprojekt sowie eine Teppichknüpferei. Durch das
vom deutschen Oberst Georg Klein befohlene Bombardement auf zwei
Tanklaster am 4. September starben über 140 Menschen. Popal und sein
Bremer Kollege Bernhard Docke gehen von 137 zivilen Opfern aus.

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ots: N24 / Markus Söder und Fritz Kuhn am Montag zu Gast bei “Was erlauben …
Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Politik
Berlin (ots) - Kopfpauschale, Bürgerversicherung, Gesundheitsfond.
Wer blickt da noch durch? Wie soll die Reform unseres maroden
Gesundheitssystems aussehen und wie kann sie bei der aktuellen
Rekordverschuldung finanziert werden? Über die Hälfte der Deutschen
sprechen sich für den Atomausstieg aus. Warum will die CSU die
Laufzeiten verlängern, aber selbst Endlager in Bayern oder dem
angrenzenden Tschechien und Österreich verhindern? Regiert die
Politik noch im Sinne des Volkes? Und wann wird es die erste
schwarz-grüne Bundesregierung geben? Darüber diskutiert N24-Moderator
Claus Strunz mit Markus Söder, Bayerischer Staatsminister für Umwelt
und Gesundheit, CSU, und Fritz Kuhn, stellvertretender
Fraktionsvorsitzender der Grünen.
"Was erlauben Strunz" - immer montags, um 23.30 Uhr auf N24
Die komplette Sendung im Internet unter: http://www.N24.de/Strunz

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ots: Neue Westfälische / Neue Westfälische: Neue Westfälische Bielefeld: …
Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Politik
Bielefeld (ots) - Es wird höchste Zeit, dass alle Beteiligten im
deutsch-türkischen Streit einen Gang zurückschalten. Wenn der
türkische Ministerpräsident Erdogan von deutschen Medien als "Jörg
Haider vom Bosporus" bezeichnet wird und Erdogan selbst von einem
"Hass" der Deutschen auf die Türken spricht, nützt das niemandem. Ob
sie es nun wollen oder nicht, sind Deutsche und Türken eng
miteinander verbunden.
Deshalb war es gut, dass sich Erdogan und Kanzlerin Merkel um
Entspannung bemühten. Beide Politiker hatten in den vergangenen Tagen
die Forderungen des jeweils anderen zurückgewiesen.
Sowohl Merkel als auch Erdogan denken vor allem an die Innenpolitik
und da zuallererst an die eigene Partei und die nächsten Wahlen. Das
mag erklären, warum die sonst eher zum Zaudern neigende Kanzlerin
kurz vor den Wahlen in NRW den Erdogan-Vorschlag zum Reizthema
türkische Schulen sofort abbügelte. Erdogan sollte klug genug sein,
um Merkels Lage bei seiner Reaktion einkalkulieren zu können. Doch
beide Politiker müssen wissen, wo Wahltaktik endet und der dauerhafte
Schaden für die Beziehungen zu einem wichtigen Partner beginnt.
Spät, aber vielleicht nicht zu spät haben Merkel und Erdogan gezeigt,
dass sie sich dieser Verantwortung bewusst sind.

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ots: Neue Osnabrücker Zeitung / Neue OZ: Kommentar zu EU / Griechenland
Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Politik
Osnabrück (ots) - Heikle Lage
Die Lage vor dem heutigen EU-Gipfel könnte vertrackter kaum sein.
Zwar sollten die Griechen konsequenterweise allein für ihre horrenden
Staatsschulden geradestehen. Sparen und Sanieren heißen hier die
Stichworte. Doch die Euro-Partner müssen aufpassen, dass die
gemeinsame Währung dabei nicht unter die Räder kommt. Sonst droht
ihnen selbst ein wirtschaftlicher Scherbenhaufen.
Fast ebenso heikel ist Angela Merkels Drängen, den Internationalen
Währungsfonds einzuschalten. Ein solcher Schritt wäre ein
Armutszeugnis für die Euro-Länder, weil sie zugeben müssten: Wir
können unsere Probleme nicht allein lösen. Aber besser ein solches
Negativsignal an die internationalen Märkte als milliardenschwere
Blankoschecks für Haushaltssünder.
Der entscheidende Vorteil des IWF: Er verfügt über jahrzehntelange
Erfahrung mit fast bankrotten Staaten und gibt Geld nur im Gegenzug
für konkrete Sanierungsschritte. Die Instrumente sind scharf und
haben sich vielfach bewährt. Vergleichbares gibt es für den Euro-Raum
leider nicht.
Deshalb sollte die Devise für den heutigen EU-Gipfel lauten: Im
Zweifel jetzt kurzfristig fremde Hilfe - sprich IWF - in Anspruch
nehmen und endlich beginnen, den Euro durch Reformen umfassend neu
abzusichern.

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ots: Märkische Oderzeitung / Märkische Oderzeitung: Schüler-BAföG für mehr …
Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Politik
Frankfurt/Oder (ots) - Potsdam. Brandenburgs Bildungsminister
Holger Rupprecht (SPD) will das geplante
Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) für Schüler auf mehr
Jugendliche ausdehnen. Die bisherigen Planungen hatten sich auf
Kinder aus Hartz-IV-Haushalten beschränkt. Rupprecht will auch
Familien mit geringem Einkommen in die Zahlung gestaffelter Zuschüsse
von 50 oder 100 Euro monatlich einbeziehen. Die kommunalen
Spitzenverbände laufen jedoch Sturm gegen diese Pläne. Sie fürchten,
dass der Mehraufwand für die Bearbeitung der Anträge zu enormen
Mehrkosten für Städte und Kreise führen könnte.

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ots: Märkische Oderzeitung / Märkische Oderzeitung: Vorabmeldung – Steinbachs …
Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Politik
Frankfurt/Oder (ots) - Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Stadt Rumia in
der Nähe von Danzig, in der die Präsidentin des "Bundes der
Vertriebenen", Erika Steinbach, geboren wurde, wäre bereit, die
Deutsche als Besucherin zu empfangen. "In unsere Stadt kommen wegen
der Nähe zur Ostsee und der waldreichen Umgebung jährlich Tausende
Touristen. Auch Frau Steinbach kann Rumia gern besuchen, wir haben
gute Hotels", sagte die Bürgermeisterin von Rumia, Elzbieta
Rogola-Konczak, der "Märkischen Oderzeitung" (Dienstagausgabe). "Eine
Einladung werde ich ihr aber nicht schicken", fügte die 58-jährige
Lokalpolitikerin hinzu. Zu einem Treffen mit der Deutschen wäre die
Bürgermeisterin jedoch bereit, "wenn Frau Steinbach den Wunsch dazu
hätte".
Steinbach, die vielen Polen als Reizfigur gilt, hatte der "Märkischen
Oderzeitung" am Montag in einem Interview gesagt, dass sie ihren
Geburtsort nach der Flucht im Januar 1945 noch nie wieder gesehen
habe. Damals war sie 18 Monate alt und habe deshalb auch keine
Erinnerungen mehr an das frühere Rahmel. Ihre Eltern, ein Soldat und
eine nach Westpreußen Zwangsverpflichtete, hatten sich in dem von
Deutschland besetzten Ort kennen gelernt. Wörtlich sagte Steinbach
zur ihren Reiseplänen: "Ich habe das schon vor, irgendwann. Nur
solange die Wellen in unserem Nachbarland so hoch geschlagen sind,
wollte ich dadurch nicht noch Öl ins Feuer gießen."

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ots: Mitteldeutsche Zeitung / Mitteldeutsche Zeitung: zu Atomkraft und Laufzeiten
Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Politik
Halle (ots) - Das Institut für Demoskopie in Allensbach hat gerade
die These vertreten, die Atomkraft sei in der Bevölkerung zwar nicht
sonderlich beliebt, aber die Ablehnung sei emotional nicht sonderlich
hoch besetzt. Mag sein. Aber wird das so bleiben, wenn
Oppositionsparteien und Umweltbewegung beginnen, dagegen zu
mobilisieren? Mal abgesehen davon, dass die Ablehnungsquote nach
Störfällen zu steigen pflegt - ist es vernünftig, um die
Energieversorgung der Zukunft einen Kulturkampf zu riskieren? Eine
maßvolle Verlängerung der Laufzeiten von Kraftwerken, deren
Sicherheitsstandard auf der Höhe der Zeit ist, darüber ist Konsens zu
erzielen. Mehr würde die Gesellschaft spalten - energiepolitisch
nötig wäre es auch nicht.

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ots: Neue Osnabrücker Zeitung / Neue OZ: Kommentar zu Bildung / Schulen / Umfrage
Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Politik
Osnabrück (ots) - Angriff auf das Herz
Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich eine zentralisierte
Bildungspolitik, direkt aus Berlin und für alle gleich: Wen das
überrascht, der hat in den vergangenen Jahren einiges verpasst. Das
Umfrageergebnis ist eine Reaktion auf die stetig wachsende
Verunsicherung in diesem Bereich, der mehr als andere sehr emotional
diskutiert wird.
Jede Familie ist mindestens ein Jahrzehnt lang direkt von den
Konsequenzen der Bildungspolitik betroffen. Zu große Klassen,
Schulausfälle, verkürzte Schulzeit - das hat Folgen fürs Leben. Und
die ewigen Diskussionen um Gemeinschafts- und/oder Gesamtschulen sind
zermürbend. Offenbar wünschen sich die Menschen, dass Berlin einmal
auf den Tisch haut und endlich für ein erfreuliches Schülerdasein
sorgt.
Das ist ohne Frage ein Angriff auf das Herz des Föderalismus. Denn
die Bildungspolitik ist das einzige Hoheitsgebiet, auf dem die Länder
noch wirklich gestalten können. Gerade deshalb wird sie schnell zur
Waffe, mit der Wahl- und Konkurrenzkämpfe ausgefochten werden. Und da
läge ein Vorteil der Zentralisierung: weniger
Länder-Eifersüchteleien, weniger Abhängigkeit von der Bildung als
Wahlkampfthema - mehr Zeit für gute Ideen. Danach sehnen sich die
Menschen, und die Länder sollten das ernst nehmen. Sonst setzen sie
langfristig selbst den Bildungsföderalismus aufs Spiel.

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ots: Rheinische Post / Rheinische Post: Duisburg wehrhaft
Freitag, 02. April 2010 von Schwalm-Portal - News - Politik
Düsseldorf (ots) - Ein Kommentar von Bernward Lamerz:
Ein extremes Wochenende liegt hinter der Stadt Duisburg und vielen
ihrer Bürger. Relativ wenige Giftspritzer von NPD und "Pro NRW" haben
mit ihren islamfeindlichen Demonstrationen ein vieltausendköpfiges,
durchaus auch prominent besetztes Gegenbündnis mobilisiert. Die
Polizei absolvierte an diesen beiden Tagen einen der größten Einsätze
in der Geschichte der Stadt. Das war angemessen angesichts des hohen
Risikos der Eskalation. Dass alles weitgehend friedlich ablief,
wertet den Akt urbaner Wehrhaftigkeit noch weiter auf.
Seit Jahrzehnten lebt die Industriestadt Duisburg mit der
Migranten-Thematik. Bei allen daraus resultierenden Problemen: Dass
die Merkez-Moschee, auf die sich gestern die rechtspopulistische
Demonstration und die bürgerschaftliche Gegenwehr fokussierten, das
größte islamische Gotteshaus in Deutschland ist, hat mehr als nur
plakative Bedeutung. Das Moschee-Projekt gilt in seinem Entstehen und
Werden vor allem als Beispiel für die gelungene, offene und
integrationswillige Abwicklung einer solchen stets mit
gegensätzlichen Emotionen besetzten Angelegenheit. Duisburgs
honoriger Alt-Oberbürgermeister Josef Krings sagte gestern einen
wesentlichen Satz: "Die Rechtsradikalen sind die Fremden."

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